Free your Datenwertschutzschrank – II

das open source datenträgerverschlüsselungsprogramm TrueCrypt gibt es nun endlich auch für MacOS X. TrueCrypt bietet verschlüsselung von datenträgern, teilen von datenträgern oder sogenannten containern (image files) mit den algorithmen AES, Twofish und Serpent. es stehen neben der wahl eines einzelnen algorithmus auch vorgegebene kaskadierungen mehrerer algorithmen zur wahl. ein besonderes sicherheitsmerkmal von TrueCrypt ist das konzept der glaubhaften bestreitbarkeit (engl. plausible deniability). das bedeutet, dass es sehr schwierig ist, die existenz verschlüsselter daten nachzuweisen. es bietet bei weitem höhere sicherheit als das bei macos x mitgelieferte FileVault.

es gibt seit dem 5. februar das offizielle TrueCrypt 5 release für den mac. TrueCrypt basiert auf MacFUSE und kommt mit einer schicken GUI – es unterstützt leider noch nicht die möglichkeit, versteckte volumes anzulegen.

neben dem offiziellen TrueCrypt gibt es auch noch OSXCrypt, eine unabhängige implementierung vom TrueCrypt für den mac, welches nicht auf MacFUSE basiert, sondern in form von kernel extensions daherkommt. OSXCrypt beherrscht auch versteckte volumes, hat aber noch keine GUI, sondern besteht aus einem kommandozeilen tool. das aktuelle release von OSXCrypt ist offiziell noch alpha ware (Release Notes).

http://www.truecrypt.org
http://www.osxcrypt.org/

(February 2008)

antiprokrastinator

wenn man wie ich unter spontanen anflügen von strukturstörungen leidet, versucht man als computerabhängiger nerd gerne sein gehirn digital outzusourcen, in der hoffnung, so die alltäglichen hürden besser meistern zu können.

die diversen iCal todo listen, synchronisiert mit dem handy und ipod, zeitraubende basteleien mit unübersichtlichen mindmap-tools, vollgekritzelte analoge moleskines und batteriefressende palm pilots – das alles habe ich hinter mir, mit dem resultat, eigentlich nur mehr zeit mit dem maintainen der zweitgedächtnisse zu verbringen, als mit der lösung der eigentlichen aufgaben.

auf dem 24c3 gab es einen amüsanten und informativen vortrag über das GTD prinzip und dessen umsetzung als nerd. den vortrag kann man sich hier herunterladen oder hier als flash video ansehen.

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prinzipiell überzeugte mich die idee von GTD, die vorgestellten methoden und programme schienen mir für mich persönlich allerdings etwas unrealistisch umzusetzen.

zufällig bin ich dann auf das schlanke und übersichtliche tool Things von culturedcode gestoßen. etwas skeptisch trug ich nach der installation dort meine to-dos ein und zwang mich dazu, es einfach mal auszuprobieren. überraschenderweise benutze ich es jetzt nach zwei wochen immer noch und es macht mir mehr und mehr spaß, mit Things meine alltagsaufgaben zu organisieren

…vielleicht ist es ein placebo-effekt – aber ich glaube, tatsächlich mehr geschissen zu kriegen! Heureka!

(January 2008)

free your datenwertschutzschrank

tresor1.jpg

ich war noch nie ein großer fan von apple’s FileVault – für mich gab es noch nie die notwendigkeit, meinen gesamten home folder verschlüsselt abzulegen, vorallem weil ich die angewohnheit habe, alles mögliche an heruntergeladenen dateien, notiz-textfiles, arbeitsdateien und massenhaft bilder in diverse ordner auf meinem desktop “aufzuräumen” und alle meine downloads erst nach wochen und monaten zu löschen. mein heimverzeichnis sieht ungefähr so aus wie mein zimmer und mein schreibtisch zuhause – zugemüllt und chaotisch… filevault benötigt doppelt soviel platz – einmal für die verschlüsselten daten und zum anderen für die entschlüsselten daten nach erfolgreichem log-in – das macht für mich keinen sinn…

auf linux gibt es truecrypt, eine art “on-the-fly” ver- und entschlüsselung für dateisysteme und ordner. truecrypt wird momentan unter dem namen osxcrypt ür macos x portiert – das wird laut aussagen des entwicklers aber noch eine weile dauern…

ich persönlich habe gute erfahrungen mit EncFS gemacht, einem auf FUSE basierten dateisystem, bei dem man selbst aussuchen kann, welche ordner verschlüsselt werden sollen…

die installation und benutzung auf dem mac ist auch für benutzer relativ einfach zu bewerkstelligen, die der kommandozeile grundsätzlich etwas skeptisch gegenüber stehen…

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(November 2007)

getting entangled in jitter

Infos: http://asconet.org:8000/antville/flux/stories/2549/

(August 2007)

flux.colorpicker

I never quite liked the Max/MSP internal colorpicker object, but at the same time I really love the MacOSX systemwide Color Picker. So I decided to build my own Max abstraction to utilize this. Realization was quite tricky, but after some hours of AppleScript-, Shell- and Clipboard mayhem, I finally got it to work!!

Bild_4.png

(August 2007)

MIGs and Geeks

fRED did some nice impression videos from the Chaos Communication Camp near Finowfurt. Enjoy…

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(August 2007)