Free your Datenwertschutzschrank – II

das open source datenträgerverschlüsselungsprogramm TrueCrypt gibt es nun endlich auch für MacOS X. TrueCrypt bietet verschlüsselung von datenträgern, teilen von datenträgern oder sogenannten containern (image files) mit den algorithmen AES, Twofish und Serpent. es stehen neben der wahl eines einzelnen algorithmus auch vorgegebene kaskadierungen mehrerer algorithmen zur wahl. ein besonderes sicherheitsmerkmal von TrueCrypt ist das konzept der glaubhaften bestreitbarkeit (engl. plausible deniability). das bedeutet, dass es sehr schwierig ist, die existenz verschlüsselter daten nachzuweisen. es bietet bei weitem höhere sicherheit als das bei macos x mitgelieferte FileVault.

es gibt seit dem 5. februar das offizielle TrueCrypt 5 release für den mac. TrueCrypt basiert auf MacFUSE und kommt mit einer schicken GUI – es unterstützt leider noch nicht die möglichkeit, versteckte volumes anzulegen.

neben dem offiziellen TrueCrypt gibt es auch noch OSXCrypt, eine unabhängige implementierung vom TrueCrypt für den mac, welches nicht auf MacFUSE basiert, sondern in form von kernel extensions daherkommt. OSXCrypt beherrscht auch versteckte volumes, hat aber noch keine GUI, sondern besteht aus einem kommandozeilen tool. das aktuelle release von OSXCrypt ist offiziell noch alpha ware (Release Notes).

http://www.truecrypt.org
http://www.osxcrypt.org/

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