antiprokrastinator

wenn man wie ich unter spontanen anflügen von strukturstörungen leidet, versucht man als computerabhängiger nerd gerne sein gehirn digital outzusourcen, in der hoffnung, so die alltäglichen hürden besser meistern zu können.

die diversen iCal todo listen, synchronisiert mit dem handy und ipod, zeitraubende basteleien mit unübersichtlichen mindmap-tools, vollgekritzelte analoge moleskines und batteriefressende palm pilots – das alles habe ich hinter mir, mit dem resultat, eigentlich nur mehr zeit mit dem maintainen der zweitgedächtnisse zu verbringen, als mit der lösung der eigentlichen aufgaben.

auf dem 24c3 gab es einen amüsanten und informativen vortrag über das GTD prinzip und dessen umsetzung als nerd. den vortrag kann man sich hier herunterladen oder hier als flash video ansehen.

[flx:http://pg2.clipfish.de/media/9c/85633db674670a3453f333073c6451c29c.flv http://pg2.clipfish.de/media/9c/85633db674670a3453f333073c6451c29c.jpg 320 240]

prinzipiell überzeugte mich die idee von GTD, die vorgestellten methoden und programme schienen mir für mich persönlich allerdings etwas unrealistisch umzusetzen.

zufällig bin ich dann auf das schlanke und übersichtliche tool Things von culturedcode gestoßen. etwas skeptisch trug ich nach der installation dort meine to-dos ein und zwang mich dazu, es einfach mal auszuprobieren. überraschenderweise benutze ich es jetzt nach zwei wochen immer noch und es macht mir mehr und mehr spaß, mit Things meine alltagsaufgaben zu organisieren

…vielleicht ist es ein placebo-effekt – aber ich glaube, tatsächlich mehr geschissen zu kriegen! Heureka!

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