wie man in den wald hineinruft…

«Laut früheren Berechnungen griechischer Organisationen schuldet Deutschland dem Land 108 Milliarden Euro für den Wiederaufbau der im Krieg zerstörten Infrastruktur und weitere 54 Milliarden Euro für erzwungene Kredite, die Griechenland zwischen 1942 und 1944 an Nazi-Deutschland zahlen musste. Das Geld war von der griechischen Notenbank vergeben worden und diente der Versorgung und Entlohnung der deutschen Besatzungskräfte.» (SPON) >>>

(April 2013)

Stabilitätsinteresse

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“In der aktuellen Situation ist die Stabilität der Finanzmärkte und des Bankensystems […] eine Sache des öffentlichen Interesses und der öffentlichen Ordnung, weswegen zeitlich befristete Einschränkungen des Kapitalverkehrs erlaubt sind” (Stellungnahme der EU Kommission)

lesen Sie diesen Satz drei mal laut vor. Dann dürfen Sie lachen. >>>

(March 2013)

Tatort: Tatort

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«Schluss mit der Selbsttäuschung all der Leute, die gar nicht merken, wie sie aus Mangel an Alternativen die einzige regelmäßige Sendung, die halbwegs ambitioniert ist, zum sogenannten Kult erklären. Schluss also mit dem gemeinsamen “Tatort”-Gucken in Bars und Clubs. Schluss mit diesem Placebofernsehen für Besserverdiener, die unter der Woche von ARD und ZDF so oft verramscht werden. […]

“Tatort” war das deutsche Drama auf 90 Minuten, Sonntagabend, heilige Zeit, Familie und ein Fernseher, den man sich auf Raten leisten kann, sonst hilft einem sicher der Herr Zwegat von der Schuldnerberatung.
Til Schweiger hat diesen deutschen Determinismus enthüllt.

Er ist ein Held der Aufklärung.» (Georg Diez, SPON) >>>

(March 2013)

FAIL, Inschallah!

gut, dass folgende aussage von einem pakistani kommt, sonst spürte er jetzt die islamophobie und eurozentrismus keulen von links. traurig daran ist, dass der mutige mensch sich damit auch diverse fatwas mit todesgefahr einhandelt – inschallah!

«Es gibt rund 1,5 Milliarden Muslime in der ganzen Welt – aber sie können in keinem Bereich eine substantielle Errungenschaft vorweisen. Nicht im politischen Bereich, nicht in gesellschaftlicher Hinsicht, weder in den Naturwissenschaften noch in der Kunst oder in der Literatur. Alles, was sie mit großer Hingabe tun, ist beten und fasten. Aber es gibt keine Bemühungen, die Lebensbedingungen innerhalb islamischer Gesellschaften zu verbessern. Unbewusst spüren die Menschen natürlich, dass das ein kollektives Versagen ist. […] Der Arabische Frühling war lediglich eine Antwort auf autokratische Systeme und Despotismus, also auf die Gründe, die die arabische Welt in Dunkelheit haben versinken lassen. Die Proteste waren aber kein Verlangen einer kulturellen oder wissenschaftlichen Renaissance. Daher kann man keine großen Veränderungen erwarten. Eine wirkliche Befreiung wird es nur geben, wenn auf politische Veränderungen ein kultureller Wandel und eine Veränderung von Einstellungen folgt.» >>>

(January 2013)

Unaufgeregter Nachtrag zu Augstein

«Wenn die Verteidiger Augsteins jetzt ins Felde führen, der Antisemitismusvorwurf relativiere, verharmlose echten Antisemitismus, dann übersehen sie, dass Antisemitismus nicht mit dem Holocaust beginnt (und vor allem dort nicht endet). Und noch wichtiger, sie verkennen, dass Antisemitismus – nach Auschwitz – subtiler auftritt, mit Codes und Chiffren arbeitet, dass er wandelbar und tief in der Mitte der Gesellschaft verankert ist.» >>>

(January 2013)

permanent vacation

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very bad acting, but it touched me nevertheless. >>>

(January 2013)

white city peace

2013-01-13 20.54.20

crunching through diamond powder
sparkling flakes on my nose
black smiling faces
selling joy in small bags
innocent bunnies peeking
hobbling off in the dark
reflections of the city
diffusing thousandfold
in the white peace >>>

(January 2013)

ja, is jut jetze!

schöner kommentar von Hajo schumacher:

«Als Vergnügungspark der Republik wird unsere Stadt gern genommen. Den Müll von Silvesterparty, Marathon und Fanmeile dürfen die Jungs von der BSR bis zum Morgengrauen wegräumen. Internationales Entertainment zu osteuropäischen Tarifen, für die hier Hunderttausende Servicekräfte Tag und Nacht rackern, das ist okay. Und rasch noch den großen Steinbeißer in der Fischtheke vom KaDeWe für den Kegelverein zu Hause geknipst. >>>

(January 2013)

croque mademoiselle camembert épicée

crok

i woke up this morning and had this kinky idea… >>>

(January 2013)

snorting love & loving poly

the brain on love

“a relatively small area of the human brain is active in love, compared with that involved in, say, ordinary friendship. […] The second surprise was that the brain areas active in love are different from the areas activated in other emotional states, such as fear and anger. […] So the brains of people deeply in love do not look like those of people experiencing strong emotions, but instead like those of people snorting coke.” >>>

(January 2013)